TV-Tipps

Hier kommen unsere TV - Tipps für die nächste Woche für Euch ....

Unsere Kontinente / Afrika

Samstag,  18.04. | 14:10 - 14:55 | ZDFneo

Seit 1982 berichtet „Terra X“ über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe „Unsere Kontinente“ fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents - Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder oder die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents - verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap - gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten - wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden.

Personen

Moderator:Prof. Harald Lesch

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit / Das Donaudelta, Rumänien - Wildnis zwischen Steppe und Meer

Sonntag,  19.04. | 19:40 - 20:00 | 20 Min. / 3Sat

Keine einzige Straße führt ins Donaudelta. Die Region gehört zu den abgelegensten Europas. Weitab von Städten finden sich verträumte Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Der Film zeigt die Naturschönheiten des UNESCO-Welterbes Donaudelta. Der Blick vom Hochufer ist überwältigend. Flache Lagunen und wilde Wälder aus schwankendem Schilf so weit das Auge reicht, durchzogen von einem Labyrinth aus glitzernden Wasserläufen. Knorrige Silberweiden säumen die Ufer, dann wieder gibt es klare, krautreiche Seen mit bunten Blumenteppichen und lautstarkem Froschkonzert. Es ist eine schier endlos erscheinende Wildnis aus Wasser und Land. Wer dort leben will, muss mit dem auskommen, was die Natur bietet. Doch die Lebensfülle ist überwältigend. Das Delta gehört zu den fischreichsten Landschaften Europas, und nur hier gehen noch große Schwärme von Pelikanen auf die Jagd.

Personen

von:Thomas Willers

MareTV / Hamburg - Das Tor zur Welt (2015)

Montag,  20.04.| 19:20 - 20:15 | 55 Min. / DF1

Details

Der Stadtteil Blankenese mit seinem Treppenviertel ist der wohl malerischste Ort der Hansestadt Hamburg. Zu alten Kapitänshäusern, die sich in den grünen Süllberg schmiegen, gelangt man nur über steile Treppen und durch enge Gassen. Dafür wird man reichlich entschädigt: mit einem fantastischen Blick über den Elbestrom. Mächtig viel Arbeit hat die Besatzung der „Hadersleben“, des dienstältesten Arbeitsschiffes im Hafen: Seit 1906 liefert es ununterbrochen Trinkwasser für die großen Seeschiffe, bis zu 400.000 Liter pro Kunde. Die Hafenakademie bildet jeden Monat Nachwuchs aus für die Bedienung von Containerbrücken, Portalhubstapelwagen und Greifstapler. Die fahrbaren Ungetüme verlangen jede Menge Fingerspitzengefühl. Manch einer scheitert schon an der ersten Aufgabe: dem Gabelstapler-Slalom...

Hinweis

Der Stadtteil Blankenese mit seinem Treppenviertel ist der wohl malerischste Ort der Hansestadt Hamburg. Zu alten Kapitänshäusern, die sich in den grünen Süllberg schmiegen, gelangt man nur über steile Treppen und durch enge Gassen. Dafür wird man reichlich entschädigt: mit einem fantastischen Blick über den Elbestrom. Mächtig viel Arbeit hat die Besatzung der „Hadersleben“, des dienstältesten Arbeitsschiffes im Hafen: Seit 1906 liefert es ununterbrochen Trinkwasser für die großen Seeschiffe, bis zu 400.000 Liter pro Kunde. Die Hafenakademie bildet jeden Monat Nachwuchs aus für die Bedienung von Containerbrücken, Portalhubstapelwagen und Greifstapler. Die fahrbaren Ungetüme verlangen jede Menge Fingerspitzengefühl. Manch einer scheitert schon an der ersten Aufgabe: dem Gabelstapler-Slalom...

unterwegs / Atolle, Wassertaxis und Taucher - Malediven

 Dienstag, 21.04. | 15:40 - 16:25 | 45 Min. / 3sat

Traumhaft weiße Strände, kristallklares Wasser, Ruhe und Erholung versprechen die Reiseprospekte von den Malediven. Moderatorin Andrea Jansen nimmt den Inselstaat genauer unter die Lupe. Die Reise beginnt im Süden auf dem Addu-Atoll. Weitere Stationen sind die Hauptstadt Male und das North-Baa-Atoll mit seiner faszinierenden Unterwasserwelt. Auf der Insel Kunfunadhoo besucht Andrea Jansen ein Luxusresort, das Vorreiter in Sachen Ökologie ist. Der Traum von der eigenen Insel geht auf den Malediven zumindest teilweise in Erfüllung. Doch wie leben die Einheimischen? Und was gibt es außerhalb der Hotels zu entdecken?

Personen

Moderator:Andrea Jansen

Raue Welten - Wilde Schönheiten: Kroatien

Mittwoch, 22.04. | 16:15 - 17:00 | 45 Min. / 3SAT

Mljet ist auch als „Odysseus“-Insel bekannt. An ihrer Spitze liegt der gleichnamige Nationalpark. Ein junger Wald aus Aleppokiefern und Steineichen bedeckt fast 90 Prozent der Insel. Der Wald ist wie Phoenix aus der Asche auferstanden nach einem verheerenden Waldbrand vor rund 100 Jahren. Einer der Salzseen im Nationalpark beherbergt ein tropisches Korallenriff mit der Rasenkoralle. Der bekannteste Nationalpark Kroatiens verdankt seinen Namen den Plitvicer Seen, die von einem Naturphänomen erschaffen wurden: eine rund acht Kilometer lange Wasserstraße aus 16 kleineren Seen, die wie Perlen aneinandergereiht und durch Wasserfälle kaskadenförmig miteinander verbunden sind. Für seine unvergleichliche Schönheit sind mitunter Moose und Algen verantwortlich, die die Entwicklung seiner Travertin-Barrieren unterstützen und alte Bäume für eine kleine Ewigkeit konservieren. Das bewaldete Gebirgsmassiv Risnjak wurde bereits 1953 zum Nationalpark erklärt und erhielt seinen Namen nach dem Luchs „ris“, dem populärsten Bewohner, dem der Nationalpark heute wieder als Habitat dient. Die Balkanhalbinsel ist eine der drei südeuropäischen Halbinseln und 500.000 Quadratkilometer groß. Sie bildet sie die geografische Grenze zwischen Orient und Okzident. Ihr Name verweist auf ihren natürlichen Reichtum: Balkan - Berge mit vielen Wäldern. Tatsächlich ist sie eine Schatzkammer ökologischer Vielfalt. Ihr verborgener Reichtum: eine Fülle von National- und Naturparks - von Slowenien bis Griechenland.

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von:Jeremy J. P. Fekete

Maritimes Erbe / Die Küste der Bretagne

Donnerstag, 23.04. | 15:30 - 16:15 | 45 Min. / NDR

Die Bretagne ganz im Westen Frankreichs ist ein Sehnsuchtsort. Die riesige Halbinsel, die sich weit in den Atlantik dehnt, ist mit 2700 Kilometern Küstenlinie eine Region voller Gegensätze. Im Süden lieblich und fast schon mediterran, sind Meer und Land durch die Gezeiten im steten Wechselspiel. Davon profitieren seit tausend Jahren die Salzbauern, die mit uralter Technik feinstes Meersalz gewinnen. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander. Weiter im Norden liegt raues Land, das fest im Griff der ewigen Gezeiten ist. Wild geht es zu an den schroffen Felsenküsten, und selbst überraschend weite Sandbuchten werden immer wieder von tosender Brandung heimgesucht. Wellenreiter finden dort ihr Paradies. Laurent Guéguen hat aus seinem Hobby einen Beruf gemacht. Er baut Surfbretter, die sehr begehrt sind. Und auf der entlegenen Insel Ouessant mitten im Atlantik hat Fischerin Ondine Morin ihr Glück gefunden. Schonend und nachhaltig fängt sie, was das Meer vor der Haustür zu bieten hat. Ihr Leben ist von harter Arbeit geprägt, aber etwas anderes ist für sie nicht vorstellbar. So geht es auch Florent Brodin. Er ist der Kapitän der „Ar Jentilez“, des Nachbaus eines alten Algenkutters. Bis heute findet man vor der Küste der Bretagne die größten Algen- und Seetangfelder Europas, die noch immer abgeerntet werden. Die Crew der „Ar Jentilez“ hat sich der maritimen Tradition verschrieben, die sie an die nächste Generation weitergeben will. Das Heimatgewässer des robusten Seglers, die Rosa-Granit-Küste, ist nicht zu unterschätzen - die Gezeiten sind dort heftig wie nirgendwo sonst in ganz Frankreich. Wilde Strände, schroffe Felsenküsten und mediterrane Landschaften. Das maritime Erbe der europäischen Küstenzüge ist reich und vielfältig. Diese Dokumentarreihe begibt sich auf eine Reise entlang der europäischen Küstenlinien - von der Westküste Norwegens über die Bretagne bis zur Atlantikküste Galiciens und erzählt von den Menschen, die dort leben, arbeiten und diese Regionen prägen.

Personen

von:Achim Scheunert